News Wundheilung.net 2010



01.10.2010

Pütterflex

Der Erfolg einer Kompressionstherapie geht einher mit der aktiven Kooperation des Patienten. Die ideale Binde ist folglich die, die bequem zu tragen ist und zugleich eine effiziente Kompression sicherstellen kann. Diese Eigenschaften steigern die Chancen um ein Vielfaches, dass der Patient die Therapie bis zum Schluss unterstützt.

Die Kombination von Komfort und Kompression war jedoch in der Vergangenheit nicht immer gegeben. Gerade bei Binden passte der gewickelte Fuß oftmals nicht mehr in den Schuh und hemmte die Patienten in ihrer Mobilität. Zudem wird der therapeutisch notwendige Druck oftmals als unangenehm empfunden. Für diese Probleme gibt es jetzt eine Lösung: die neue PütterFlex.

Die neue Binde ist in alle Richtungen flexibel und schmiegt sich dadurch auch an schwierigen Bereichen besser an. Dies erleichtert das Anlegen und erhöht den Tragekomfort.

In Deutschland ist dieses Produkt von der Paul Hartmann AG ab Ende September 2010 erhältlich.

Nähere Informationen unter: http://www.puetterbinde.info/images/PuetterFlex_Salesfolder.pdf



BVMed- Pressemeldung Nr. 70/10 vom 30. September 2010

Versorgungsforschung ist auf dem Vormarsch / Standards müssen gemeinsam erarbeitet werden

Köln/Berlin. Die Versorgungsforschung gewinnt im Bereich der Behandlung chronischer Wunden immer mehr an Bedeutung. Das machte die BVMed-Konferenz "Ambulante Wundversorgung: Ist Wundbehandlung standardisierbar?" am 28. September 2010 in Köln deutlich, an der rund 80 Kassen-, Ärzte- und Industrievertreter teilnahmen. Aktuelle Studien zeigen die Wirtschaftlichkeit hydroaktiver Wundversorgungsprodukte gegenüber herkömmlichen Produkten auf. Versorgungsforschung kann dabei helfen, dass der Gesamttherapieverlauf und -prozess in den Fokus rückt und bei der Wundversorgung nicht nur der Preisaspekt isoliert betrachtet wird. Deutlich wurde auch, dass die Ergebnisse aus der evidenz-basierten Medizin nicht ohne weiteres auf die Wundversorgung übertragbar sind. Hierfür ist es wichtig, die Besonderheit des Wundbereiches und die Heterogenität der Wunderkrankungen zu berücksichtigen, so die Experten.

Nach wie vor gibt es in der Praxis Probleme bei der Behandlung chronischer Wunden. Dabei ist die Zahl der Betroffenen nicht unerheblich: etwa vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an chronischen Wunden. Die Defizite müssten gemeinschaftlich behoben werden. Ein wichtiges Kriterium der Therapieevaluation sei der Patientennutzen, sagte Prof. Dr. med. Matthias Augustin vom Kompetenzzentrum zur Versorgungsforschung in der Dermatologie in Hamburg. Ein besseres Patientenmanagement werde vor allem durch das Zusammenspiel zwischen behandelndem Arzt, Pflegekraft oder Wundtherapeut, Patient und Produkteinsatz erreicht, betonte die Beraterin Anette Skowronsky. Auf Seiten der Krankenkassen wünsche man sich die konsequente Anwendung von Standards, so Richard Haschke von der AOK Bayern.

Pressetext online unter: http://www.bvmed.de/presse.php?11291



23.09.2010

Der 1. Quedlinburger Wundtag findet am 13.11.2010 im Tagungszentrum des Klinikums Quedlinburg statt. Hauptthema ist der Expertenstandard "Pflege von Menschen mit chronischen Wunden" und dessen Umsetzung in der Praxis.

Inhalt:

  • Inhaltliche Vorstellung des Expertenstandards – einfach und praxisnah (Kerstin Protz)
  • Erfahrungen bei der Umsetzung desExpertenstandards im Rahmen einer integriertenVersorgung (Klinik - Wundzentrum - ambulanterBereich) (Gundula Kopp)
  • Erste Erfahrungen bei der Implementierung in Altenpflegeeinrichtungen (Nadine Einbock)

Kerstin Protz und Nadine Einbock sind Mitglieder der Expertengruppe zur Erarbeitung des Expertenstandards innerhalb des DNQP.

Gundula Kopp ist Pflegedienstleiterin im Klinikum Quedlinburg.

Programm und Anmeldung als pdf-Datei



BVMed- Pressemeldung Nr. 66/10 vom 21. September 2010

Berlin. Das Dekubitus Forum des BVMed startet zur Fachmesse Rehacare in Düsseldorf (6. bis 9. Oktober 2010) die zweite Runde einer Online-Befragung zur Qualität der Hilfsmittelversorgung für das Dekubitus-Management in der ambulanten Pflege. Ziel der zweiten Befragung zu diesem Thema ist es, Daten zur Versorgungsqualität aus dem Bereich der ambulanten Dienste zu sammeln und auszuwerten.

Der Online-Fragebogen ist abrufbar unter www.dekubitus-forum.de.



21.09.2010

Urgosan Wundspray (polyhexanidhaltig)

ist eine gebrauchsfertige wässrige Lösung zur antiseptischen Reinigung und Befeuchtung von akuten und chronischen Wunden sowie Wunden nach Verbrennungen. Dank der Anwendung als Spray können schwer zugängliche Wundareale schmerzfrei gereinigt werden. Urgosan ist geeignet zur Pflege von Katheter-Eintrittspforten sowie zum atraumatischen Lösen von verkrusteten Wundauflagen und Verbänden. Die Inhaltsstoffe besitzen keine zytotoxischen, reizenden, irritierenden oder sensibilisierenden Eigenschaften und können daher auch über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Ebenfalls schützt Urgosan Wundspray vor multiresistenten (MRSA) und mykotischen Erregern und wird auch von Allergikern und Diabetikern sehr gut vertragen.

Hersteller: URGO GmbH